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Re 4/4 I 10001
 
 

Technische Daten

Baujahr / Hersteller

1946 SLM/BBC/MFO/SAAS

Lokdaten

Länge über Puffer

14,7 m

Dienstgewicht der Lok

57 t

Reibungsgewicht

57 t

Triebraddurchmesser

1040 mm

Leistung

1850 kW / 2480 PS

Geschwindigkeit

125 km/h

Antrieb

Antriebsart

Elektrisch
4 Fahrmotoren

Steuerung

Hüpfersteuerung

Bremssysteme

Automatische Bremse

Westinghouse

Bremsartumschalter

G/P-Wechsel

Rangierbremse

Oerlikon

Elektrische Bremse Nutzstrombremse
Schleuderbremse manuell

Handbremse

Spindel

Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges wurden konkrete Pläne für einen neuen, leichten und schnellen Triebfahrzeugtyp ge­schmiedet. Besonderes Augenmerk legte man dabei auf die Fähigkeit, Kurven mit höherer Geschwindigkeit befahren zu können. Als Vorbild diente die schwere Ae 4/4 251 der BLS.

Während die SLM den mechanischen Teil erstellte, leitete die MFO die elektrische Konzeption und teilte sich die Arbeit mit den Firmen BBC und SAAS.

In zwei Teilserien wurden ab 1946 bis 1951 die Lokomotiven mit den Nummern 401-426 und 427-450 abgeliefert. Die Lokomo­tiven der zweiten Serie wurden ohne elektrische Bremse gebaut. Auch die Vielfachsteuerung, welche den ersten sechs Loko­motiven eingebaut und später bei der ganzen ersten Serie nachgebaut wurde, kam bei der zweiten Serie nicht zum Zug.

Um bei Pendelzügen den freien Durchgang für Personen zu gewährleisten, wurden bis zur Nummer 426 Stirnwandtüren und Seitengänge vorgesehen. Erstmals bei SBB-Lokomotiven fanden die automatischen Bremsgestängesteller "Stopex" Verwendung. Für Anfahrten unter grosser Last wurde ein pneumatischer Achslastausgleich eingebaut.

Eine grosse Gewichtsersparnis brachte der von BBC neu ent­wickelte Transformator mit Radialblechung. Zwischen 1958 und 1960 wurden die Lokomotiven umnum­meriert (10001-10050).

Die Steuer- und Führerbremsventile der Bauart "Westinghouse" ersetzte man durch solche der Firma Oerlikon. Auch die G/P/R Schalter wurden vereinfacht, die Stellung "G" entfernt. Mitte der 60er Jahre wurden die Speichen der Räder verstärkt.

1946-               Versuchsfahrten ab Depot Bern
1946-1953    Zürich, ab 1948 Schnellzüge im Pendel­zugverkehr zwischen Luzern und Zürich
1953-1977    Luzern
1977-1994    Regionalzüge im Pendelzugverkehr ab Bellinzona
1994-1996    Olten
1996               Als historisches Triebfahrzeug klassiert

Die Lokomotive wird vom historischen Team Olten unterhalten.

 

 
 
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