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Technische Daten
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Baujahr / Hersteller |
1951 SLM/BBC/MFO/SAAS |
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Lokdaten |
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Länge über Puffer |
14,9 m |
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Dienstgewicht der Lok |
57 t |
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Reibungsgewicht |
57 t |
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Triebraddurchmesser |
1040 mm |
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Leistung |
1854 kW / 2520 PS |
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Geschwindigkeit |
125 km/h |
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Antrieb |
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Antriebsart |
Elektrisch 4 Fahrmotoren |
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Steuerung |
Hüpfersteuerung |
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Bremssysteme |
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Automatische Bremse |
Westinghouse |
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Bremsartumschalter |
G/P-Wechsel |
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Rangierbremse |
Oerlikon |
| Elektrische Bremse |
Nutzstrombremse |
| Schleuderbremse |
manuell |
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Handbremse |
Spindel |
Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges wurden konkrete Pläne für einen neuen, leichten und schnellen Triebfahrzeugtyp ge-schmiedet. Besonderes Augenmerk legte man dabei auf die Fähigkeit, Kurven mit höherer Geschwindigkeit befahren zu können. Als Vorbild diente die schwere Ae 4/4 251 der BLS.
Während die SLM den mechanischen Teil erstellte, leitete die MFO die elektrische Konzeption und teilte sich die Arbeit mit den Firmen BBC und SAAS.
In zwei Teilserien wurden ab 1946 bis 1951 die Lokomotiven mit den Nummern 401-426 und 427-450 abgeliefert. Die Lokomotiven der zweiten Serie wurden ohne elektrische Bremse gebaut. Auch die Vielfachsteuerung, welche den ersten sechs Lokomotiven eingebaut und später bei der ganzen ersten Serie nachgebaut wurde, kam bei der zweiten Serie nicht zum Zug.
Um bei Pendelzügen den freien Durchgang für Personen zu gewährleisten, wurden bis zur Nummer 426 Stirnwandtüren und Seitengänge vorgesehen.
Erstmals bei SBB-Lokomotiven fanden die automatischen Bremsgestängesteller "Stopex" Verwendung. Für Anfahrten unter grosser Last wurde ein pneumatischer Achslastausgleich eingebaut. Eine grosse Gewichtsersparnis brachte der von BBC neu entwickelte Transformator mit Radialblechung.
Zwischen 1958 und 1960 wurden die Lokomotiven umnummeriert (10001-10050). Die Steuer- und Führerbremsventile der Bauart "Westinghouse" ersetzte man durch solche der Firma Oerlikon. Auch die G/P/R Schalter wurden vereinfacht, die Stellung "G" entfernt. Mitte der 60er Jahre wurden die Speichen der Räder verstärkt.
Die Lokomotive 10044 wurde 1997 zum historischen Fahrzeug erklärt und wird vom historischen Team Rapperswil betreut. |