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Schienen / Weichen

Die Schienen- und Weichensammlung beeindruckt durch ihre Vollständigkeit seit dem Baubeginn der Eisenbahnen in der Schweiz bis heute. Sie ist entstanden, um den Lehrlingen des Oberbaus die verschiedenen Geleise, Verlegearten und Weichen zeigen zu können, die sie im Berufsalltag antreffen konnten.

  • Die Sammlung bildet die technische Entwicklung des Oberbaus der Eisenbahn mit Schwergewicht der SBB und ihrer Vorläuferbahnen von den Anfängen 1847 bis heute ab.
  • Die Zweckbestimmung verleiht der Sammlung zusätzliche Bedeutung: Die im Berufsalltag anzutreffenden Geleise, Verlegearten und Weichen wurden zu Ausbildungszwecken im Schulungszentrum abgebildet.
  • Die Sammlung bildet die spezifische Geschichte der Schweizer Entwicklung als Synthese des französischen und deutschen Geleisebaus ab.

Geschichte der Sammlung

Die Wurzeln der Schienensammlung reichen bis um 1920 zurück. Gründer ist der damalige Werkführer der Oberbauwerkstätte Sargans. Nach Schliessung der Werkstätte Sargans und der Eingliederung in die Werkstatt Zürich wurde die Sammlung 1922 in die neu gegründete Bahndienstschule eingebracht. 1941 wurde sie nach Olten und 1960 nach Hägendorf umgesiedelt. Die Schienensammlung war der Division SBB Infrastruktur, Ausbildungszentrum Fahrbahntechnik in Hägendorf, angegliedert.

Durch die Umstrukturierung der Ausbildung und die Neuorientierung der Fahrbahnschule der SBB wurde die Schienensammlung nicht weiter für Ausbildungszwecke gebraucht. Mit der Übernahme durch die Stiftung 2008 konnte ihre Existenz gesichert werden.

Die Schienensammlung ist in Hägendorf untergebracht. Sie ist nicht öffentlich zugänglich. Besuche für interessierte Gruppen und Einsicht für wissenschaftliche Untersuchungen sind nach Absprache möglich. Einzelne Stücke können für Ausstellungen ausgeliehen werden. Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf.