Die Ce 6/8 II 14253 ist eine elektrische Streckenlokomotive.
Noch bevor erste Erfahrungen aus dem Probebetrieb der Ce 6/8 I (heute nicht betriebsfährig in Erstfeld stationiert) vorlagen, mussten elektrische Güterzugslokomotiven für die Traktion am Gotthard bestellt werden. MFO und SLM schlugen eine Variante mit langen Vorbauten und der Achsfolge 1'C C'1 vor, eine Lokomotive, mit zwei Drehgestellen und daran angegliederter vorlaufender Bissellaufachse. Die Drehgestelle waren unter sich direkt mit einer Querkupplung verbunden.
An den Lokomotiven 14251-14273 konnte der Transformator auf den Betrieb mit 7500 V Fahrleitungsspannung umgeschaltet werden. Zur Zugkraftregelung wurden innerhalb der Serie verschiedene Varianten von Walzen- und Hebelschaltern eingebaut.
Um einer Neubeschaffung von Lokomotiven zu entgehen, wurde in den Jahren 1941-1947 ein Teil dieser Serie (14251-14265) auf Vorschlag der MFO mit stärkeren Motoren ausgerüstet, was eine Leistungssteigerung von 1650kW auf 2700kW zur Folge hatte. Die Bezeichnung wurde in Be 6/8 11 13251....13265 geändert und die Höchstgeschwindigkeit auf 75 km/h angesetzt.
Von 1965-1967 wurden die Lokomotiven 14267 .... 14283 in Rangierlokomotiven umgebaut und in den grossen Rangierbahnhöfen weiterverwendet.
Die Lokomotive 14253 wurde nach ihrer Klassierung in eine historische Lokomotive wieder mit der ursprünglichen Bezeichnung versehen.
Die Elektrolokomotive 14253 wurde von folgenden Standorten aus eingesetzt: