Die Dampflokomotive des Typs Eb 3/5 5819 ist eine Zweizylinder-Dampfmaschine.
Die Eb 3/5 wurde entsprechend dem Bedarf an universell einsetzbaren Tenderlokomotiven speziell für den Vorortverkehr mit kurzen Wendezeiten gebaut. Um auf das Abdrehen auf Endbahnhöfen verzichten zu können musste die Lok vorwärts wie rückwärts mit der gleichen Geschwindigkeit verkehren können.
Von den bereits im Einsatz stehenden, bewährten B 3/4 (1301-1369) wurden der Kessel und die Dampfmaschine ohne grössere Anpassungen weitgehend übernommen. Der Zylinderdurchmesser ist um 20 mm kleiner, um den anderen Adhäsionsverhältnissen der Tenderlok Rechnung zu tragen.
Um in beiden Fahrrichtungen die gleiche Maximalgeschwindigkeit zu ermöglichen wurde eine nachlaufende "Adamsachse" eingebaut. Die vorlaufende Achse wurde nach der Bauart "Helmholtz-Winterthur" mit der ersten Triebachse in einem Drehgestell zusammengefasst.
Etwas problematisch war der beschränkte Platz für die Betriebsstoffvorräte wie auch für die Bedienung durch die Lokomotivmannschaft. Durch doppelte Anordnung verschiedener Anzeigeinstrumente wurde erreicht, dass auch eine gute Bedienbarkeit während längerer Rückwärtsfahrten gewährleistet war.
Die Dampflokomotive Eb 3/5 5819 war in folgenden Depots anzutreffen: