Die Dampflokomotive des Typs D 1/3 «Limmat» ist eine Zweizylinder-Dampfmaschine.
Von der ersten Eisenbahngesellschaft der Schweiz, der Schweizerischen Nordbahn, wurden bei Kessler in Karlsruhe zur Eröffnung vier Lokomotiven bestellt, zwei davon mit der Achsfolge 2'A. Diese trugen die Namen "Limmat" und "Aare".
Charakteristische Merkmale dieser Lokomotiven sind der kuppelförmige Stehkessel und der für Holzfeuerung ausgelegte Kamin. Die verwendete Form des Stehkessels ermöglichte es, auf einen Dampfdom zu verzichten.
Um dem Kessel Wasser zuführen zu können, bediente man sich der damals gebräuchlichen Fahrpumpe, die durch die Fahrbewegung der Lokomotive in Aktion tritt.
Die Bremse besteht aus einer auf den Tender wirkenden Handspindelbremse mit hölzernen Bremsklötzen. Entsprechend den damaligen Möglichkeiten wurden Kessel und Zylinder mit Holz isoliert. In der Werkstätte der Schweizerischen Nordostbahn in Zürich wurde die "Limmat" im Jahre 1866 zur zweiachsigen Rangier-Tenderlokomotive umgebaut. Die Lokomotive "Aare" wurde 1868, die "Limmat" 1882 abgebrochen.
Auf die Hundertjahrfeier 1947 wurde von der SLM gemeinsam mit der HW Zürich ein Nachbau der "Limmat" erstellt. Dazu wurden Teile der 1856 ebenfalls von Kessler gebauten SCB-Lokomotive "Speiser" verwendet.
Die Dampflokomotive D 1/3 1367war in folgenden Depots anzutreffen: